La Gomera November 2007

Endlich konnte ich dem kalten Deutschland entfliehen. Allerdings mit Hindernissen und 4,5 Stunden Verspätung. Daher der kleine Zwangsstop in Los Christianos, denn die letzte Fähre war leider weg ….
Deshalb brachte mich diesmal „Armas“ auf die kleine wunderschöne Insel La Gomera.

Alles war wie im letzten Jahr – der Blick von Armin’s Terrasse entschädigte die lange Anreise.
Samstag ging es auch gleich ins Wasser – Playa de Cueva – was sonst. Bilder vom Tauchen findet ihr in der Galerie weiter unten.

Dazwischen ging es auf Foto-Tour zu meinen Lieblingsmotiven gleich hinter Armin’s Haus „San Christobal“ mit Leuchtturm und Bucht.

Das Wetter war wesentlich wechselhafter, viel Wind und auch ein ordentliches Gewitter. Meine Autotour über die Insel nach Hermigua , Agulo, Las Rosas und zurück durch den Nationalpark war trotz tiefhängender Wolken und Nebel sehr schön.
Am Abzweig nach Alajero lies ich es mir nicht nehmen, noch einen kurzen Abstecher auf den Garajonay zu machen. Das ist der höchste Berg Gomeras mit 1487m. Zu sehen war einfach nichts. Aber das war mir relativ egal.

Einen Abend gab es eine ordentliche Musik Session auf der Terrasse mit Armin und Tom. Ich konnte leider sehr wenig zu beitragen, wobei genügend Platz für ein kleines Klavier da wäre :-)

An einem der letzten Tage machte ich noch einmal mit dem Tele Jagd auf den Benchijigua Express. Die Bojenkette mit den Einfahrtsmarkierungen für die „Kleinen“ im Hafenbecken ist neu. Wahrscheinlich ist beinahe mal nen Segler umgebügelt worden. Die Fähren haben auch gut Fahrt drauf.

Am vorletzten Tag machte ich einen Abstecher in die Bucht von Avalo. Leider hat man aufgehört, das Tal weiter auszubauen, als bekannt wurde, woher die Kohle stammt ….  Schade, nun verkommt wahrscheinlich diese Baustelle genauso, wie die vielen anderen auf er Insel. Eine Tatsache, die einfach für mich schwer nachzuvollziehen, auf Gomera aber Realität ist.

Wenn ich das nächste Mal hier bin, werde ich Richtung Valle und Santiego fahren, um auch einmal einen klassischen Sonnenuntergang zu erleben. Sonnenaufgänge habe ich nun genug im Kasten.

Nach meiner verspäteten Ankunft ging es gleich am Nachmittag mit Anne und Armin in die Playa de Cueva. Dort besuchte uns die schon legendäre Tortuga. Ausserdem gabs einen einsamen Drachenkopf und wie sonst auch ne Menge Brassen und vereinzelt Trompetenfische. Die Sicht war im übrigen überaus hervorragend.
Aufgrund des Windes sind wir am Sonntag ostwärts gefahren und haben die Höhlen bzw. Grotten von Baja de Puerto Nao betaucht. Zuvor sind wir einmal vorsichtig rein gefahren und haben das Gewässer erkundet.

Beim Tauchgang selbst gab es nichts Aufregendes. In einer Ecke lagen zwei grosse Stachelrochen im Sand und waren wohl etwas verwundert über unseren Besuch.

Montag ging es nochmals in der Playa de Cueva ins Wasser, rechts herum Richtung neuer Hafenmauer. Kaum Fisch und Vegetation. Ein Zackenbarsch machte uns die Ehre.  Leider zu weit weg für ordentliche Fotos :-(

Aufgrund des starken Windes zogen wir es vor, den übernächsten Tag nochmals in San Sebastian einzusteigen. Zuerst ging es innerhalb des Wellenbrechers entlang bis zur Mitte, danach drüber hinweg nach aussen und linke Schulter zurück. Entspannter Fun Dive – leider keine Tortuga mehr.

Den letzten Tag ging es nochmal mit dem Schlauchboot raus, westwärts hinter den Rogue del Herreros in den Windschatten. Ein wunderschöner Tauchplatz, viel Fisch und durch die Sonne sehr schönes Licht zum Fotografieren.

Super Abschluss, 5 Tauchgänge für eine Woche nicht viel, aber auf Gomera kann ich auch gut ein paar Tage ohne Salzwasser auskommen :-)

Freu mich aufs nächste Mal – vielen Dank an Armin!