Löbejün April 2010

Nachdem ich nun von verschiedenen Seiten Einiges über Löbejün gehört habe, bin ich kurz entschlossen mit Benny für 2 Tage nach Sachsenanhalt gefahren, um diverse Berichte im Taucher.net bestätigt zu finden bzw. meine eigenen Erfahrungen zu machen.

Grundlegendes Fazit: Super Tauchspot, die 7 Euro Eintritt berechtigt, weil man sieht, dass in die Infrastruktur investiert wurde.

Nach Anmeldung am Kessel 1 kann man sich voll entfalten. Für schweres Gerät darf man auch kurzzeitig direkt  Kessel 1 am Wasser abladen. Rödeltische sind vorhanden. Der Einstieg erfolgt über eine Ponton-Plattform sehr komfortabel. Der Ausstieg ist über den Flachbereich zu Fuß ohne Leiter möglich.

Zusehen gibt es einen Leichtflieger Richtung 80 Grad, weiter rechts ein Motorboot, noch weiter rechts in der Ecke eine Menge Loren und deren Reste. Dort war die Sicht mit 10m+ am besten. Auf dem Rückweg Steilwand linke Schulter kommt man zum Pumpenhaus. Dort erreicht man derzeit knapp 20m Wassertiefe.  Zurück am Ausstieg bei 1-3m gigantische Flussbarsche von 50cm, ein Hecht von 1,20m und viel Jungfisch. Vom Einstieg nach links ist es an der senkrechten Steilwand auch sehr interessant. Am Grund liegt eine Menge interessanter Unrat und auch Loren. Muschelbewuchs findet man an vereinzelten u/w Bäumen und auch am Fels.

Der Einstieg in Kessel 2 zeigt sich als etwas schwieriger. Ein schmaler Trampelpfad sehr abschüssig, am Ende mit in Stein gehauene Trittflächen erfordert größte Aufmerksamkeit. Bei Regen oder wenn gerade Taucher aus dem Wasser raus sind, ist es nass, besonders rutschig und nicht ganz ungefährlich. Schließlich geht es von der Kesselkante bis zum Eintieg ca. 20m abwärts. Mit D12 geht es trotzdem :-)

Zu sehen gibt es Störe so 50-75cm, viele gut erhaltenen Loren und Schienensysteme. Die Sicht hier war noch wesentlich besser: 15m+

Am Kessel 3 war für uns zu viel los.  Dort hat man eine Treppe gebaut, um recht komfortabel nach unten zu gelangen, es ist auch nicht so steil.

Erfahrungsgemäß verschlechtert sich die Sicht in Laufe des Tages aufgrund der Taucher. Habe es selbst erlebt, dass man nach Verlassen seines Stör-Beobachtungspostens nur noch eine undurchsichtige Wand gesehen hat.

Fazit: Super Sache auch für Fotografen – gern wieder!

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